Hundeschule Holzland

Beschäftigung für Hunde

Wem langweilig ist, dem fällt gerne Blödsinn ein. Das ist bei Hunden nicht anders als bei Menschen. Wenn unsere Hunde sich dann eigenständig beschäftigen und sich selbst eine Aufgabe suchen, dann geht dabei auch gerne mal etwas kaputt. Bevor das Mobiliar und damit dann auch die Mensch-Hund-Beziehung leidet, bietet es sich an den Hund gezielt zu beschäftigen.
Gemeinsame Aktivitäten, angepasst an Alter, Gesundheit und Trainingsstand, lasten den Hund aus, fördern Bindung und Beziehung und unterstützen so einen entspannten, gemeinsamen Alltag.

Das Targettraining

Beim Targettraining lernt der Hund mit einem Körperteil, also Nase oder Pfote ein bestimmtes Ziel (Target) zu berühren. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Beschäftigungstherapie, sondern Sie können Ihrem Hund viel Freude bereiten.
Durch dieses Grundtraining legen sie den Grundstein für viele wichtige Aktionen, die den Gang zum Tierarzt oder das sichere Gehen ohne Leine vereinfachen.

Nasenarbeit

Mit seinen 200 bis 250 Millionen Riechzellen hat der Hund mehr als zehn mal so viele Rezeptorzellen wie der Mensch. Er beschäftigt auch ca. 10% seines Gehirns (Mensch ca. 1%) mit der Analyse von Gerüchen.
Da wird schnell klar, wie wichtig das richtige Training in diesem Bereich ist. Es fördert Ruhe und Konzentration Ihres Begleiters.
Ich trainiere mit Ihrem Hund die Objektsuche, die Weg-zurück-Suche, ebenso wie das Mantrailing, bei dem Ihr Hund lernt, wie er Personen anhand einer Duftspur suchen kann.
Das Nasentraining ist für Hunde jeden Alters geeignet, lediglich sehr kurzschnauzige Rassen geraten etwas schneller in (ungefährliche) Atemnot. Sie werden erstaunt sein, wie viel Freude das Ihrem Hund bereitet.

Radfahren mit Hunden

Grundvoraussetzung für ein Radfahrtraining mit Ihrem Hund ist, dass er nicht zu jung (unter 6 Monaten) ist, sowie keine Probleme im Bewegungsapparat aufweist. Fragen Sie im Zweifelfall vorher Ihren Tierarzt.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, spricht nichts gegen eine Ausbildung hin zu Ausfahrten, mit oder ohne Leine. Für eine Begleitung ohne Leine muss aber die "Grundausbildung" absolviert sein.
Aber auch das Mitnehmen kleinerer Hunde im Körbchen, sollte unbedingt fachkundig erlernt werden, Stürze mit schweren Verletzungen für Sie und Ihren Hund könnten sonst ebenso die Folge sein, wie die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

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